Zielgruppe: Technische Fachkräfte aus dem Milchsektor und anderen Viehzuchtsektoren mit Interesse an Tiergesundheit, Landwirte, landwirtschaftliche Berater.
Dieses Webinar befasst sich mit aktuellen Sensorsystemen im Milchsektor und deren Ziel, Kühe mit Mastitis oder abnormaler Milch zu erkennen und zu behandeln, die eine wichtige Rolle beim Herdenmanagement spielen.
Referenten/Vortragende
- Prof. David Kelton, Universität von Guelph, Kanada
- Prof. Henk Hogeveen, Universität Wageningen, Niederlande
- Dr. Ilka Klaas, DeLaval International AB, Dänemark
- Dr. Honig Hen, Veterinärdienst, Landwirtschaftsministerium, Israel
- Dr. Alfonso Zecconi, Universita degli Studi di Milano, Italien
- Dr. Gunnar Dalen, TINE Dairies SA, Norwegen
Kontext
Mastitis hat wichtige gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen für den Landwirt und die Kühe. Sensorsysteme können helfen, abnormale Milch oder klinische Mastitis zu erkennen.
Seit der Einführung von Melkrobotern in Milchviehbetrieben, die zur Möglichkeit des automatischen Melkens führten, waren Sensorsysteme ein Thema von allgemeinem Interesse. Sensoren sollten in der Lage sein, klinische Mastitis ohne die Anwesenheit eines menschlichen Melkers zu erkennen. Verständlicherweise konzentrierte sich die Entwicklung von Sensorsystemen auf die Erkennung klinischer Mastitis.
Aufgrund der großen Menge an Datensensorsystemen, die derzeit in Kombination mit intelligenten Algorithmen erfasst werden, kann der Einsatz von Sensorsystemen noch weiter gehen und die Landwirte dabei unterstützen, die Eutergesundheit noch besser zu verwalten. IDF-Experten für Eutergesundheit haben diese Situationen identifiziert und werden vorschlagen, wie sie gehandhabt werden könnten.

