304 – Strategien zur Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes in Milchviehbetrieben (Forschungsarbeit – Trevisi – 2014)

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304 Forschungsbericht - Trevisi - 2014 - Strategien zur Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes in Milchviehbetrieben

In Gruppen mit erheblichen Auswirkungen: Umsichtige Verwendung AB \ Farmer; AMU-Reduktionsstrategien
Zielarten: Milchprodukte;
Alter: Jung; Erwachsene;
Zusammenfassung:
Der Bedarf an Antibiotika-Behandlungen in Milchviehbetrieben kann durch ein kombiniertes Interventionsschema reduziert werden, das auf: (1) rechtzeitigen klinischen Inspektionen, (2) der Bewertung tierschutzbezogener Parameter und (3) dem Einsatz prädiktiver Labortests basiert. Diese können einen besseren Einblick in den aktuellen Zustand von Milchkühen geben und Tiere mit Krankheitsrisiko definieren. Langfristig rechtfertigt eine verbesserte Seuchenbekämpfung die Annahme einer solchen kombinierten Strategie. Viele Antibiotika-Behandlungen bei chronischen Krankheitsfällen sind nach einer Kosten-Nutzen-Analyse oft nicht gerechtfertigt, weil die wiederholte Behandlung nicht das erwartete Ergebnis in Bezug auf die Tiergesundheit bringt. Bei unbehandelten Fällen führen Antibiotika bei einigen Formen von Mastitis möglicherweise nicht zu höheren Heilungsraten. Schließlich kann durch den richtigen Einsatz von Immunmodulatoren, die darauf abzielen, die Immunkompetenz und Krankheitsresistenz der Kühe zu erhöhen, eine erhebliche Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes in Milchviehbetrieben erreicht werden.

Wo finde ich das Originalmaterial: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24508188/; https://doi.org/10.1016/j.rvsc.2014.01.001.
Land: IT