Zucht für Resilienz bei Geflügel: Hühner mit doppeltem Verwendungszweck  

Resilienz ist die Fähigkeit eines Tieres, durch äußere oder innere Negative minimal beeinträchtigt zu werden oder sich schnell davon zu erholen. Durch die Wahl einer widerstandsfähigeren Geflügelrasse können die Landwirte auch den Einsatz antimikrobieller Mittel reduzieren und so sowohl gesunde als auch leichter zu handhabende Herden erhalten.

Die Verbesserung der Belastbarkeit kann durch verschiedene Strategien erreicht werden. Eine Strategie besteht darin, die Resilienz durch genetische Selektion in Zuchtprogrammen zu erhöhen. Der Vorteil der genetischen Selektion im Gegensatz zu Verbesserungen des Managements besteht darin, dass sie eine länger anhaltende Lösung sein kann. Darüber hinaus kann dies durch angemessene Züchtungsprogramme zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit erreicht werden. Beispielsweise haben sich Rassen mit doppeltem Verwendungszweck oder lokale (traditionelle) Rassen als widerstandsfähiger erwiesen als konventionellere Rassen.

Hühner mit doppeltem Verwendungszweck können zur Herstellung von Eiern und Hähnchen für die Fleischproduktion verwendet werden. Wie lokale (traditionelle) Rassen sind sie möglicherweise weniger anfällig für klinische Krankheiten und können sich schneller von Krankheiten erholen. Auf der Produktionsseite ist es richtig, dass Hühner mit doppeltem Verwendungszweck dazu neigen, weniger Eier pro Jahr zu legen als die hoch ausgewählten Rassen. Es scheint jedoch eine zunehmende Anzahl von Initiativen zu geben, einschließlich der ökologischen Produktion, die es den Landwirten ermöglichen, diese differenzierten Qualitätsprodukte zu vermarkten und ihnen einen Mehrwert zu bieten.

Zusammenfassend ist die Auswahl der richtigen Rasse für Resilienz eine Frage guter Forschung, und die Auswahl sollte für das jeweilige Produktionssystem geeignet sein. Es muss jedoch auch berücksichtigt werden, dass die Indikatoren für die allgemeine Widerstandsfähigkeit von Geflügel von Forschern noch nicht klar definiert wurden.