Umweltkontrolle in der Abferkeleinheit
Die Ferkelphase ist eine der kritischsten für zwei Gründe: Das Immunsystem des Ferkels entwickelt sich und es beginnt, Krankheitserregern ausgesetzt zu werden. Aus diesem Grund ist es notwendig, eine korrekte Umweltkontrolle einzurichten, um das Vorhandensein von Krankheiten zu verringern und beim Absetzen ein stärkeres und robusteres Ferkel zu produzieren.
Die unterschiedlichen Temperaturanforderungen des Ferkels (28-33ºC) und der Sau (18-22ºC) machen es erforderlich, Systeme zu entwerfen, die diese beiden „Umgebungen“ im selben Raum ermöglichen.
Um eine korrekte Umweltkontrolle in der Abferkeleinheit sicherzustellen, müssen drei Faktoren berücksichtigt werden:
1. Belüftung
Die Gestaltung der Belüftung einer Mutterschaft hängt von mehreren Variablen ab (Länge und Breite des Gebäudes usw.). In praktischer Hinsicht kann es wie folgt zusammengefasst werden:
Die Belüftung muss erzwungen werden und ist idealerweise Teil der automatischen Umgebungskontrolle mittels Sonden, Reglern und Kurven.
Idealerweise sollte die Luft durch eine Zwischendecke eintreten, um die gesamte neue Luft gleichmäßig im Raum zu verteilen. Diese Belüftungsmethode ermöglicht auch das Vorwärmen der Luft, bevor der Bereich erreicht wird, in dem sich die Tiere befinden.
2 Heizung
Bei den Ferkeln ist die am meisten empfohlene Heizmethode ein Nest mit einer elektrischen Platte und einer selbsteinstellenden Lichtquelle. Mit diesem System wird die optimale Temperatur für die Ferkel erreicht, ohne den Stromverbrauch zu erhöhen. Außerdem bleibt der Sauenbereich auf der richtigen Temperatur.
3. Art des Bodens
Kunststoff wird empfohlen, um die Reinigung und den Komfort der Tiere zu erleichtern. Es ist wichtig, dass der Boden richtig abläuft, damit den Ferkeln ein trockener und sauberer Boden zur Verfügung steht.
